VILNIUS ERLESEN – EIN LITERATISCHES PORTRÄT DER LITAUISCHEN HAUPTSTADT
Am Freitag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr in Salzburg (Edmundsburg/Europasaal, Mönchsberg 2) stellen der Herausgeber und Übersetzer Cornelius Hell und der litauische Schriftsteller Marius Ivaškevičus den Vilnius-Band in der Reihe „Europa erlesen“ (Wieser Verlag) mit Lesung und Diskussion vor. Das Buch zeichnet in Texten von 81 Autorinnen und Autoren aus sieben Jahrhunderten und 13 Sprachen ein Porträt der litauischen Hauptstadt. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Alte Liebe rostet nicht- sena meilė nerūdija“ anlässlich der 40 Jahre Partnerschaft des Landes Salzburg mit Litauen.
Cornelius Hell, geb. 1956 in Salzburg, war im Rahmen der Partnerschaft des Landes Salzburg mit Litauen 1984-86 der erste österreichische Lektor an der Universität Vilnius. Er gab u. a. die Anthologie „Meldung über Gespenster. Erzählungen aus Litauen“ (Otto Müller Verlag 2002) heraus; 2009 erschien sein Buch „Der eiserne Wolf im barocken Labyrinth. Erwachendes Vilnius (Picus Verlag). 2010 wurde er für seine Übersetzungen mit dem litauischen Hieronymus-Preis ausgezeichnet.
Marius Ivaškevičus, geb. 1973, lebt als Romancier, Dramatiker, Drehbuchautor und Regisseur in Vilnius. Seine literarische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Identität seines Landes löst oft Kontroversen aus. Ivaškevičus ist auch Mitarbeiter der größten polnischen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“. 2005 wurde sein Stück „Madagaskar“ bei den Wiener Festwochen gespielt.