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DISKUSSION ÜBER DIE POLNISH-LITAUISCHE REPUBLIK

Polnishes Institut (Veranstaltungssaal 1.Stock), Am Gestade 7, 1010 Wien 18.02.2009 19:00 Anlässlich der Ausstellung „Polens Erbe - Eine Republik vieler Kulturen" diskutieren Prof. Christoph Augustynowicz (Universität Wien), Prof. Bogusław Dybaś (Wissenschaftliches Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Wien) und Dr. Rimvydas Petrauskas (Universität Vilnius).

Die multimediale Ausstellung „Poland's Heritage - A Commonwealth of diverse cultures" beschreibt das Leben und die Errungenschaften der unterschiedlichen Volksgruppen und arbeitet heraus, warum diese Epoche so fortschrittlich war.

Der britische Historiker Norman Davies betont dabei, dass das jetzige Polen als Folge des Zweiten Weltkriegs künstlich zu einem außerordentlich polnischen Land gemacht wurde. Die Juden wurden von den Nazis ermordet, der Großteil der Deutschen und Ukrainer wurde durch die Grenzverschiebungen ausgeschlossen. „Um ihre Herkunft besser zu verstehen, sollten besonders junge Polen auf Polen-Litauen schauen. In diesem Staat gab es so viele Kulturen und Sprachen, dass sie viel davon lernen können. Man kann ihn sogar als Modell für ein fruchtbares Zusammenleben in der Europäischen Union bezeichnen," so Davies.

Die Ausstellung ist noch bis 27.02.09 im Veranstaltungssaal im 1. Stock des Polnischen Instituts zu sehen.