AIDAS MARČĖNAS UND ANDREI HVOSTOV LESEN IN WIEN
Die Bank Austria und KulturKontakt Austria laden zu einer mehrsprachigen Lesung mit den beiden Preisträgern des „Bank Austria Literaris“. Vorgestellt werden der Roman „Fremde Geschichten“ von Andrei Hvostov in der deutschen Übersetzung von Berthold Forssman und die Gedichte „Tänze“ von Aidas Marčėnas in der Übersetzung von Cornelius Hell. Ort: Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien Datum: 17. Oktober 2011, 19.00 Uhr Moderation: Annemarie Türk, KulturKontakt AustriaDie deutsche Übersetzung wird von der Schauspielerin Jaschka Lämmert gelesen. Anschließend werden Erfrischungen gereicht. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter brigitte.burgmann@kulturkontakt.or.at.
Aidas Marčėnas
Geboren 1960 in Kaunas/Litauen. Studierte an der Akademie für Musik in Klaipeda. Arbeitet als Lyriker und zeitweise als Journalist bei Literaturzeitungen. Seine Gedichte wurden bereits in viele Sprachen übersetzt.
Lyrikbände (Auswahl): Šulinys (Der Brunnen; 1988), Angelas (Der Engel; 1991), Dulkės Staub; 1993), Metai be žiogo (Ein Jahr ohne Grille; 1994), Vargšas Jorikas (Der arme Jorik; 1998), Dėvėti (Die Getragenen; 2001), Eilinė. Rinktiniai eilėraščiai (Zeilen. Ausgewählte Gedichte; 2006); Šokiai. Poezija ir eilėraščiai. (Tänze. Poesie und Gedichte, 2008)
Andrei Hvostov
Geb. 1963 in Jõhvi, Estland. Studierte Geschichte an der Tartuer Universität und Journalismus an der Freien Universität Berlin. Arbeitet als Schriftsteller sowie als Redakteur und Kolumnist bei verschiedenen Medien.
Werkauswahl: Essay „Mõtteline Eesti” (Imaginares Estland, 1999; Roman „Lombakas Achilleus” (Lahmer Achilleus, 2004; Bühnenstück „Henrik”, 2006; Kurzgeschichte „Projektijuht Posse” (Projektleiter Posse), 2006; Erzählungen „Võõrad lood” (Fremde Geschichte), 2008.
Beide Autoren sind im Oktober 2011 Writers in Residence von KulturKontakt Austria.
„BANK AUSTRIA LITERARIS“
- GROSSER PREIS FÜR LITERATUR AUS DEM OSTEN UND SÜDOSTEN EUROPAS
Die Bank Austria und KulturKontakt Austria haben im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit dem Wieser Verlag den „BANK AUSTRIA LITERARIS“ mit einem Gesamtwert von EUR 150.000 gestiftet, der alle zwei Jahre - zuletzt im November 2010 - vergeben wurde.
Dieser einzigartige europäische Literaturpreis umfasst als erste Initiative dieser Art 16 Länder in Zentral-, Ost- und Südosteuropa und liefert damit einen umfassenden Überblick über das aktuelle literarische Schaffen in dieser Region.